30.11.2020
Blog

Zur Abwechslung mal in eigener Sache: Arbeiten bei vom Hoff

  • Senior-Beraterin Jennifer Starke verabschiedet sich nach sieben Jahren bei vom Hoff in den Mutterschutz und zieht Resümee
  • PR-Arbeit bei vom Hoff ist immer anspruchsvoll und spannend zugleich
  • Derart tiefe Einblicke in Unternehmen aller Couleur erhält man anderswo nur selten
von
Jennifer Starke (in Elternzeit)
Lesedauer: 4 Minuten

Meine Tage sind gezählt. Heute beginnt meine letzte Arbeitswoche bei vom Hoff. Am Donnerstag verabschiede ich mich in den Mutterschutz und die anschließende Elternzeit. Irgendwie noch schwer vorstellbar – nicht mehr arbeiten zu müssen und vermutlich trotzdem noch mehr Arbeit zu haben und Verantwortung zu tragen. Auch wenn ich mich sehr auf die neuen Aufgaben freue (vielleicht nicht alle, aber bestimmt die meisten), blicke ich auch ein wenig wehmütig auf die Zeit bei vom Hoff. Denn das Arbeiten hier ist schon etwas Besonderes.

Alles andere als Schokoriegel

Vor sieben Jahren bin ich bei vom Hoff eingestiegen. Mit einem Hochschulabschluss und viel Erfahrung als Radiojournalistin in der Tasche, aber keinem genauen Bild davon, was mich wohl so erwarten wird. Schnell habe ich dann aber die vielen spannenden Facetten der PR-Arbeit bei vom Hoff kennengelernt:

- Wir machen hier keine PR für Schokoriegel: Das pflegt unser Geschäftsführer Kai vom Hoff immer zu sagen. Und das ist mit Sicherheit eine Besonderheit. Unsere Themen sind vielleicht nicht so süß wie Schokoriegel, aber dafür extrem anspruchsvoll und spannend. Wollten Sie nicht auch immer schon mal hinter die Kulissen von großen produzierenden Industrieunternehmen blicken oder einen Einblick in die Arzneimittelentwicklung bekommen? Wer früher gerne Die Sendung mit der Maus geguckt hat, weiß, wovon ich spreche. Diese komplexen Themen für Laien zugänglich zu machen, ist zwar herausfordernd, macht unsere Arbeit aber abwechslungsreich und interessant.

- Kein Tag wie der andere: Klingt abgedroschen, ist aber so. Bei Arbeitsstart um 9 Uhr weiß niemand von uns, was ihn erwartet. Und das jeden einzelnen Tag. Langeweile? Fehlanzeige!

- Nichts für ruhige Gemüter: Ob der neueste Tratsch und Klatsch an der Kaffeemaschine (oder im Teams-Chat in Zeiten von Corona), der spontane Gesang einzelner Kollegen aus ihren Büros oder der Freudentanz vorbei an allen Schreibtischen, wenn man einen Kunden in einem wichtigen Medium platziert hat – leise ist es bei uns eigentlich nie. Und kommuniziert wird viel und gerne. Das ist schließlich die wichtigste Qualifikation für unseren Job, oder?

- Kein Blabla: Was ich wirklich schätze, ist, dass bei vom Hoff Nägel mit Köpfen gemacht werden. Für unser 16-köpfiges, flexibles und schlagkräftiges Team mit flachen Hierarchien ist das kein Problem. Wir halten uns nicht mit Buzzwords auf und versprechen Kunden fancy Tools und state-of-the-art Methoden, mit denen dann niemand arbeiten kann. Wir haben schon wie selbstverständlich in agilen Projektteams gearbeitet, als Agilitätsberater noch in die Grundschule gingen. Und wir haben Social-Media-Kanäle und Websites betreut, als noch niemand darüber nachdachte, eine „hippe Digitalagentur“ zu beauftragen. Wir bieten pragmatische Lösungen und erzielen Ergebnisse für unsere Kunden. Und das zählt am Ende, wenn der Vorstand wissen möchte, was die Kommunikationsabteilung erreicht hat.

Manchmal zu wenig Schokoriegel?

Gibt es denn auch Dinge, die hier nicht so gut laufen, werden Sie sich vielleicht fragen? Natürlich ist bei vom Hoff nicht immer alles perfekt. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof:

- Könnten wir das bitte gestern haben? Nahezu unrealistische Deadlines von Kunden, häufige Re-Briefings und die zehnte Korrekturschleife an Texten und Layouts können einen schon mal frustrieren. Vor allem, weil es in der Kommunikation viel um subjektive Empfindungen geht und schnell tagelange Arbeit über den Haufen geworfen wird, weil der Vorstand des Kunden kein Blau mag. Das Gute daran: Nach kurzer Zeit stehen einem stets hilfsbereite Kollegen zur Seite, mit denen man selbst die unmöglichsten Deadlines möglich machen kann.

- Vermarktung in eigener Sache? So gern wir die Inhalte unserer Kunden an die Zielgruppen bringen, umso schwieriger wird es in Sachen Eigenvermarktung. Wir sind oft zu bescheiden und manchmal fehlt uns neben dem Tagesgeschäft für unsere Kunden schlicht und einfach die Zeit für Eigen-PR. Als mittelständische Agentur haben wir dafür nämlich leider keine eigene Abteilung. Meistens haben wir zudem Verschwiegenheitserklärungen und betreuen streng vertrauliche Projekte, sodass wir nicht ohne weiteres eine Mappe voller Arbeitsproben abliefern können. Dadurch ist vielen (potenziellen) Kunden gar nicht klar, wie breit unser Leistungsspektrum eigentlich ist und was für tolle Projekte wir bereits gemeistert haben.

- Süßigkeitenschrank leer? Auch das kommt vor und ist stets sehr ärgerlich. Man öffnet den großen Holzschrank in der Küche der Agentur, in dem sich normalerweise die Süßigkeiten verstecken, und entdeckt: gähnende Leere. Zum Glück sorgen Kai vom Hoff und unsere Assistentin der Geschäftsführung Stephanie meist schnell für Nachschub. Womit wir wieder bei Schokoriegeln wären…


Ich blicke sehr gerne auf die Zeit bei vom Hoff zurück und bin ja nicht für immer weg! Danke an die vielen lieben Kollegen, die jeden Arbeitstag zu etwas Besonderem gemacht haben: Bis bald!

Autor:in
Jennifer Starke (in Elternzeit)
Senior-Beraterin
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