Pionierleistung

vom hoff kommunikation

PR verändern. Pionier bleiben.
50 Jahre vom Hoff Kommunikation.
Unsere Unternehmensgeschichte beginnt im Frühsommer 1970. Es war die Zeit der Pioniere und Entdecker. Rund ein Jahr zuvor landet Neil Armstrong als erster Mensch auf dem Mond. Der junge Diplom-Volkswirt Werner vom Hoff gründet in Düsseldorf die Agentur mit dem sperrigen Namen: Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftspublizistik Diplom-Volkswirt Werner vom Hoff. Seinen Pioniergeist haben wir uns bis heute erhalten, jedoch unter einem neuen Namen: Mittlerweile als vom Hoff Kommunikation GmbH bekannt machen wir seit einem halben Jahrhundert PR – und erfinden uns und Kommunikation dabei immer wieder neu.

Große Persönlichkeiten müssen ihre ersten Schritte nicht immer in kleinen Garagen machen. Manchmal reicht dafür auch der heimische Schreibtisch. An dem entwarf Werner vom Hoff mit spitzer Feder innovative Kommunikationskonzepte. Sie führten schnell zum Erfolg. Ein repräsentatives Büro musste her – die Geburtsstunde unserer Agentur. Der Sitz bis heute: Die Prinz-Georg-Straße, im Schatten der imposanten Rochuskirche unweit des Hofgartens, direkt im Herzen Düsseldorfs.In den 1970ern ist alles noch etwas anders. Aus der Sicht heutiger Generationen vielleicht gar antiquiert. Statt Smartphones gibt es die klassischen grünen Festnetztelefone mit Strippe und Einwahlscheibe. Fernschreiben werden nicht per E-Mail, sondern per Telex mit Lochstreifenband versendet. Moderne Computer sind noch Science Fiction, die man sonst nur aus Serien wie Star Trek kennt. Geschriebenes lässt sich damals zunächst nicht löschen – wie auch bei einer IBM-Kugelkopfschreibmaschine ohne Korrekturband. 


Pressearbeit, Pressearbeit, Pressearbeit: Die Anfangsjahre der Agentur
Die Crew der ersten Generation – bestehend aus einem Senior Berater, einer Sekretärin und dem Chef – hat vor allem einen Auftrag: Anlässe kreieren, über die die Presse berichtet, und so Bekanntheit schaffen. Gehör in den Wirtschaftsredaktionen zu bekommen, ist oberste Agenturpflicht. Unser erster Kunde: Die Schwedische Elementhäuser GmbH – ein junges Unternehmen aus Skandinavien bringt Fertigbauhäuser nach Deutschland! Für viele ist dies eine kostengünstige und attraktive Möglichkeit zu bauen. Besonders junge Familien finden Gefallen. Unsere erste Kampagne: Mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr. Bei einem Oldtimerkorso über den bekannten Schadowplatz regeln internationale Polizisten aus zwölf Ländern den Verkehr. Ein Riesenspektakel. Die ZDF-Drehscheibe berichtet „live“ und in Farbe!

Noch per Schreibmaschine: Für einen unserer ersten Kunden, die Schwedische Elementhäuser GmbH, realisierten wir diese frühe Veröffentlichung 

Unter dem anfänglichen Namen „Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftspublizistik“ lag der Fokus der jetzigen Agentur vom Hoff zunächst auch auf diesem Gebiet – hier als Beispiel ein früher Wirtschaftsreport

Agentur-Gründer Werner vom Hoff bei einer Kampagnen-Aktion des NRW-Verkehrsministeriums auf dem Düsseldorfer Schadowplatz. Hinter ihm: sein Sohn und heutiger Geschäftsführender Gesellschafter Kai vom Hoff

Gründer Werner vom Hoff im Agenturalltag: Kommunikation funktioniert nicht erst seit heute mit regem Austausch

Mitte der 1980er Jahre kommt Sohn Kai in die Firma und beginnt als Volontär seine 18-monatige Ausbildung zum PR-Fachmann. Im Anschluss folgt für den heutigen Geschäftsführenden Gesellschafter ein Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie ein Exkurs in die Industrie. 1992 kehrt er zurück. Die Agentur ist für ihn seitdem Heimat und berufliche Bestimmung. Ein Jahr später wird Kai vom Hoff Mitinhaber. Seit der Jahrtausendwende ist er alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter der im Jahr 1996 umfirmierten Kapitalgesellschaft vom Hoff Kommunikation GmbH. 

In den 1990er Jahren erweitert er auch das Leistungsangebot der Agentur. Schwerpunkte in diesem Jahrzehnt liegen in den Bereichen Strategie und Konzeption, Pressearbeit, Interne Kommunikation und Finanzkommunikation (u. a. Geschäftsberichte).

Vater und Sohn in gemeinsamer Mission: Werner und Kai vom Hoff in den Anfangsjahren unserer Agenturgeschichte

Deutschland im Aktienfieber
Zu Beginn des Millenniums boomt der „Neue Markt“ und damit auch unser Geschäftsbereich Finanzkommunikation. Das neue Börsensegment lockt mit hohen Gewinnaussichten. Aktien sind plötzlich sexy. Anleger investieren zu Hauf, erkennen allerdings schnell: Wo Licht ist, ist auch Schatten! Nach knapp zwei Jahren heißt es: The party is over! Überhitzung und nicht eingehaltene Prognosen lassen die Blase platzen. Am Ende bleibt Katerstimmung. Für nur wenige ist es das Glück, am großen Geld mitverdienen zu dürfen. 

Mit dem Niedergang zahlreicher Aktiengesellschaften muss sich auch vom Hoff neu ausrichten. Kernbereiche sind fortan Change, Stakeholder Management, Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation. Globalisierung, Vernetzung und volatile Kapitalmärkte verändern die Kommunikationslandschaft rapide. Neben dem bis dato proklamierten Shareholder Value gewinnt der Stakeholder Value-Ansatz immer mehr an Relevanz.

Schon zur Jahrtausendwende digitalen Trends auf der Spur. Hier wohl einem der größten: Wir waren „drin …“ 

Der Kapitän geht von Bord
2002 verstirbt Werner vom Hoff. Kurz nach Vollendung seines siebzigsten Lebensjahres. Das Haus ist bestellt, die Agentur läuft. Neben seinem Vermächtnis als Unternehmer war es vor allem sein persönliches Engagement in der Deutschen Public Relations Gesellschaft, das ihn auszeichnete. Jungen Berufseinsteigern Kompass und Richtungsgeber für deren berufliche Karriere zu sein, war ihm ein großes Anliegen. Werner vom Hoff hat mit seiner Zugewandtheit die Agentur-DNA geprägt. Dazu gehört auch der Wille und die Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen. „Wir wollen von dem, was wir erwirtschaften, etwas zurückgeben!“, so der Gründer. Beispielhaft dafür steht die damalige ehrenamtliche Geschäftsführung der bundesweiten „Aktion mehr Menschlichkeit in Krankenhaus und Praxis e.V.“ Diesen Ansatz verfolgen wir bis heute. Derzeit engagiert sich die vom Hoff Kommunikation für sozial benachteiligte Menschen im Rahmen von „Düsseldorf teilt“.

Im Jahr 2002 verstirbt Werner vom Hoff. Er hat die Agentur-DNA maßgeblich geprägt. Immer auch mit dem Willen und der Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen

Und dann kam das Smartphone nach Deutschland
Auch nach dem Tod von Werner vom Hoff schreitet die Agentur mutig voran. Und ist immer auf der Suche nach den neusten Trends. Mitte der 2000er Jahre verändert sich die Art und Weise, auf die wir miteinander kommunizieren, für immer. Erst kommt das Smartphone, dann Facebook nach Deutschland. Die digitale Revolution nimmt Fahrt auf. Alles, was digital werden kann, wird digital. Die Unternehmen lernen. Und wandeln sich. Auch die Medienlandschaft ist davon betroffen. „Digital first“ ist in vielen Redaktionen die neue Devise. Die Agentur vom Hoff ist von Tag eins an vorne mit dabei. Schon zur Markteinführung von Facebook in Deutschland (2008) haben wir das enorme Potenzial sozial-medialer Kanäle für die Kommunikation unserer Kunden erkannt. Und wir hatten Recht: Mit Twitter, Instagram, LinkedIn und Co. drängen sich schnell weitere Social Media-Plattformen ins Rampenlicht. Bis der Wandel bei unseren Kunden ankommt, dauert es allerdings noch ein bisschen. Die digitale Welle trifft oft auf große Skepsis. Auch deshalb ist zunächst viel Aufklärungsarbeit notwendig. In den Unternehmen müssen vor allem die Mitarbeiter in den Kommunikationsabteilungen abgeholt werden. Unsere Aufgabe besteht darin, den digitalen Wandel behutsam zu vermitteln und sie langsam an die technologischen Neuerungen heranzuführen. Was die externe Kommunikation betrifft, so entdecken auch die CEOs die zusätzliche Bühne – und damit auch weitere Herausforderungen. Positionierungsarbeit im Wandel ist gefragt.

Schon zur Markteinführung von Facebook in Deutschland (2008) hat vom Hoff das große Potenzial von Social Media erkannt

Kommunikation ist ein Spiegel der Zeit
Und das nicht nur im digitalen Wandel. Finanzkrisen, die Klimadebatte mit dem Ringen um Nachhaltigkeit und zuletzt der Ausnahmezustand aufgrund des Corona-Virus fordern Kommunikation immer wieder aufs Neue heraus. Sie ist ein Spiegel der Zeit, in der wir leben und dessen, was die Gesellschaft bewegt. Für vom Hoff ist das ein ungeahnt breites Feld, auf das wir mit unserem kommunikativen Know-how fortlaufend reagieren und für unsere Kunden unterschiedlichste PR-Projekte entwickeln und realisieren.

Weitere 50 … 
… Jahre sind unser nächstes Ziel. Denn eine so schöne und erfolgreiche Tradition muss weiterleben. Und wir sind zuversichtlich. Zumindest die Digitalisierung hat ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Beinahe täglich kommen neue, innovative Tools auf den Markt und durchdringen Produktionsabläufe genauso wie das klassische Sender-Empfänger-Modell. Schnelligkeit wird zum Qualitätsmerkmal – auch für die Kommunikation. Die Agentur vom Hoff wird digitale Trends weiterhin aufdecken, genauer unter die Lupe nehmen und für ihre Kunden einordnen. So bleiben wir im Wettbewerb immer einen Schritt voraus. Und werden unserem eigenen Anspruch gerecht: PR verändern. Pionier bleiben.