7. Juli 2016

Schöne neue Pressemitteilung: Die Zukunft der klassischen Presseinformation

Immer wieder fragen uns Kunden: Ist das eigentlich noch der richtige Weg, die Medien über Pressemitteilungen anzusprechen? Ist die Pressemitteilung nicht eigentlich schon längst tot? Eine berechtigte Frage, wenn man bedenkt, dass immer mehr – vor allem jüngere Journalisten – online und in sozialen Netzwerken recherchieren.

 

Doch ich kann Sie beruhigen. Tot ist die Pressemitteilung noch lange nicht. Wenn man sie ein bisschen zukunftsfähig macht, erlebt sie sogar ihren zweiten Frühling. Denn ja, Facebook, Twitter, YouTube und Co. sind für die Recherche wichtiger geworden, wie eine Studie zeigt. Die Pressemitteilung ist aber weiterhin die meistgenutzte digitale Quelle für Journalisten, noch vor Suchmaschinen. Das sehen wir in unserer täglichen Arbeit. Gut aufbereitete Themen, in einer Pressemitteilung ansprechend formuliert, werden gerne von den Medien übernommen.

 

Damit diese auch künftig Ihre Zielgruppen gut erreicht, gilt es aber, ein paar Punkte zu beachten:

 

Suchmaschinenoptimierung

Wir alle suchen Informationen im Internet, auch die Journalisten. Damit sie bei der Recherche direkt auf Ihre Pressemitteilung stoßen, sollten Sie an die Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) denken. Das heißt für Ihre Pressemitteilung unter anderem: Klare, knackige Überschriften mit nicht mehr als 70 Zeichen, starke, fesselnde Aussagen am Anfang des Textes, sparsamer Umgang mit Schlüsselwörtern (Relevanz statt Masse).

 

Multimedia

Multimedia ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Und sollte auch in Ihren Pressemitteilungen einen gebührenden Platz einnehmen. Ein Nachrichten-Verbreitungsdienst hat herausgefunden, dass Pressemitteilungen mit Multimedia-Inhalt dreimal wirkungsvoller sind als solche, die nur auf Text basieren. Also: Fügen Sie eindrucksvolle, farbige Bilder in Druckqualität (Achtung: Bildrechte prüfen!), Links zu Hintergrundinformationen (zum Beispiel auf Ihrer Website), Infografiken und/oder Videos an. Damit erreichen Sie Ihre Leser viel schneller als mit reinem Text und machen Ihre Meldungen interessanter für die Verbreitung in Social Media.

 

Responsives Design

Seien Sie ehrlich: Lesen Sie inzwischen nicht auch viel häufiger mal eben etwas unterwegs auf dem Smartphone als am heimischen PC? Auch Journalisten können auf Handys und Tablets längst nicht mehr verzichten. Ihre Pressemitteilung muss deshalb unbedingt auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar – d.h. für mobile Endgeräte optimiert – sein.

 

Bei aller Diskussion um die schöne neue Welt der Pressemitteilungen sollten Sie aber eines nicht vergessen: Für wen Sie schreiben. Ein interessanter Leitfaden trifft es auf den Punkt: Es gilt, fesselnden Content für Menschen zu gestalten – nicht für Roboter.


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