27. April 2012

Technik, die begeistert – oder auch nicht

Der Zug kommt nicht? Mal schauen, was die Navigator-App dazu sagt – aha, „Signalstörung“. Und Bus & Tram? „Behinderung unserer Fahrzeuge im Bereich…“ Na super. Dann eben die Wartezeit zum Mails-Checken nutzen.

 

Moderne Kommunikationstechnik eröffnet zweifelsohne neue Möglichkeiten. Doch wie sehr beeinflusst sie den Einzelnen in seinem Denken, Handeln – und bei der Arbeit? Wir haben uns im Kollegenkreis umgehört.

 

Kai vom Hoff:
Meine Mediennutzung ist konservativ: Zeitung, Hörfunk, Fernsehen. Online-Medien nutze ich vor allem für Recherchezwecke. Kommunikation mit Kunden läuft über Telefonat und per E-Mail, am besten jedoch im persönlichen Gespräch. Mit den sozialen Netzen schließe ich noch Bekanntschaft.

 

Frank vom Hoff:
Ich schätze die Möglichkeiten eines Smartphones heutzutage. Für mich gilt dabei der Grundsatz: Erreichbarkeit ja, nur nicht immer und überall. Ich verfolge mit Interesse die neuen Trends der modernen Kommunikation, allerdings ohne daraus einen Hype zu machen.

 

Iris Schmellenkamp:
Mein Samsung-Tablet nutze ich zum Verfolgen der aktuellen Nachrichtenlage (Spiegel Online, Tagesschau, PolitikNews…), zum Mails-Checken und Redigieren von Texten unterwegs. Nicht missen möchte ich das Tablet auch für das Planen von Bahn- und Autofahrten (Verkehrslage, Bahn-App). Mein Smartphone (auch keines mit dem „i“) nutze ich dagegen eher „klassisch“ zum Telefonieren und Versenden von Kurznachrichten.

 

Armin Voigtland:
Das Blackberry ist für mich unentbehrlich geworden: Bin ich unterwegs kann ich schnell reagieren und Dinge beschleunigen. Enormer Vorteil gegenüber früheren Jahren. Bei anderen technischen Applikationen ist mir der Mehrwert noch nicht ganz so einsichtig…

 

Anna Marhöfer:
Ich nutze Twitter als Newsticker. Auch wenn ich selbst keine Tweets verfasse, verfolge ich neben politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen auch Aktuelles aus den Branchen Kommunikation, PR und Social Media. Ich nutze das Internet und Social Media in vollem Umfang, verzichte dabei aber privat gern auf Smartphone und Tablet. Ich habe den ganzen Tag und auch abends die Möglichkeit, via Laptop oder PC online zu gehen. Da brauche ich nicht noch auf dem Weg nach Hause oder beim Treffen mit Freunden den permanenten Zugang zum Internet.

 

Nina Sauerland:
Ich nutze beruflich ein Blackberry und habe privat ein iPhone – da ist der Spaßfaktor deutlich höher. Auf Reisen nehme ich ein Netbook mit, damit kann ich auf dem Weg zum Kunden noch an der Präsentation herumbasteln.

 

Svenja Rohwedder:
Mein Smartphone nutze ich vor allem, um telefonisch erreichbar zu sein, um ständigen Zugang zu meinen Emails, meinem Kalender und meinem Adressbuch zu haben. Außerdem könnte ich nur schwer auf Google Maps verzichten. Auf meinem Tablet lese ich Zeitungen und Zeitschriften – die elektronischen Ausgaben sind oft sogar günstiger als die Printausgaben in der Buchhandlung bzw. am Kiosk.

 

Bernd Meyer:
In meinem Bestand sind: 2 iPhones, 2 iPads und ein Blackberry.
Mein iPhone wird genutzt für zum Abrufen von Emails, Schreiben von SMS, zum Herausfinden von Zugverbindungen, als Fernsehzeitschrift, zur privaten Finanzverwaltung, als Fotoapparat, Fernseher für Unterwegs und als allgemeine Quelle für Nachrichten aller Art. Ferner wird es als Navigationsgerät im Auto, zur allgemeinen Verkehrsinformation und als Stadtführer verwendet. Telefonieren, Wecker und Führen des Kalenders gehören auch dazu.

 

Das iPad wird im Wesentlichen ebenfalls zum Lesen von Nachrichten, Berichten und PDFs (auch beruflich) während meiner täglichen Zugfahrten verwendet. Mit dem Ipad steuere ich auch meine gesamte Unterhaltungselektronik zuhause. Inzwischen hat das iPad im Wohnzimmer alles Papier verdrängt.

 

Auf all meinen Geräten habe ich einen Facebook-Zugang. Es ist ganz nett, gelegentlich mit langjährigen WeggefährtInnen Kontakt zu halten, diese wieder zu finden oder nur zu erfahren, was diese so machen. Allerdings halte ich Facebook für die einfachste aber nicht wichtigste Ebene, mit Freunden heutzutage in Kontakt zu bleiben. Daher meine Fazit: Social Media mit Bedacht nutzen und Kontakte auf jeden Fall offline pflegen; eigentlich ein schrecklicher Ausdruck, für das, was selbstverständlich war, ist und bleiben sollte.

 

Florian Weisker:
In Sachen Smartphones kann ich bald einen großen Vergleich zwischen allen Welten anstellen: in die Welt der Alleskönner-Telefone bin ich eingestiegen mit einem Blackberry, habe dann auf ein Android-Gerät gewechselt und steige demnächst wahrscheinlich auf ein iPhone um. Als technikbegeisterter Mensch faszinieren mich Tablets allerdings noch viel stärker. Seitdem ich ein Android-Tablet nutze, bin ich sowohl bei der beruflichen als auch bei der privaten Nutzung immer wieder von den Möglichkeiten und Vorteilen meines Tablets überrascht. Die Spannweite der Nutzung ist dementsprechend breit – sie reicht vom Abruf diverser Organigramme von Ministerien bis zur erfreuten Betrachtung der Video-Zusammenfassung des letzten FC Bayern-Spiels. Mein Notebook bleibt aber für die Arbeit unverzichtbar.

 

Daniel Hitschfeld:
Smartphones gehören meiner Ansicht nach zu den Geräten, die unseren Alltag in den letzten Jahren am stärksten verändert haben. Klassische ,Hundeknochen’-Handys sieht man kaum noch. Mein iPhone ersetzt längst meine morgendliche Zeitungslektüre – Twitter & Co. sind nicht nur aktueller, sondern bei der S-Bahn-Fahrt auch deutlich handlicher. Ganz zu schweigen von allen anderen Vorteilen wie dem Kalender, dem Wecker, der Nutzung sozialer Netzwerke, dem Mail-Abruf, unzähligen praktischen Apps (Maps, Carsharing, Musiknetzwerke, Cloud-Zugang…) und so weiter. Die Faszination für Tablets hingegen ist an mir vorbeigegangen – ich halte Tablets für sehr nützlich, kann mich aber nicht dafür begeistern, selbst eines anzuschaffen. Die breiteren Möglichkeiten von Notebooks und Desktop-Rechnern in puncto Recherche und Grafikbearbeitung sind für mich wichtiger.

 

Jennifer Rousseau:
Mein neues Android-Handy ist mein Einstieg in die Smartphone-Welt. Das hat mich anfangs eine Menge Nerven gekostet und ich hab die Sinnhaftigkeit eines solchen elektronischen Wunderwerks mehrfach in Frage gestellt. Nun sind aber die Anlaufschwierigkeiten überwunden und ich freue mich über die vielseitigen Möglichkeiten. Hauptsächlich nutze ich das Smartphone um meinen Tagesablauf zu planen und mit Kollegen, Freunden, Kunden usw. durch unterschiedlichste Kanäle in Kontakt zu sein. Auch die Apps der unterschiedlichen Nachrichtenportale nutze ich gerne in der Bahn, um mich schnell und komfortabel zu informieren. Welche Funktionen mein modernes Smartphone aber sonst noch hat, weiß ich noch nicht so genau. Tolle Apps, die mir das Leben erleichtern, suche ich immer. Gibt es Empfehlungen?

 

Tablets sind für mich zurzeit noch Spielerei. Man muss ja schon auf viele Funktionen eines Notebooks verzichten. Dann lasse ich es lieber gleich…


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vom Hoff Kommunikation Düsseldorf – Strategische Kommunikationsberatung für namhafte Unternehmen und Institutionen.