9. November 2011

Lange Nacht der Industrie – Notizen

Die Idee hinter der Langen Nacht der Industrie war eine gute – das wurde auch bei der Veranstaltung im Bereich Rhein-Ruhr am 20. Oktober deutlich. Dass das Konzept auf großes Interesse der Bevölkerung stieß, veranschaulicht die hohe Zahl von 3500 Bewerbungen für die 2100 freien Plätze.

 

Die besuchten Unternehmen zeigten sich sehr engagiert, wie ich aus eigener Erfahrung als Teilnehmer, aber auch anhand der Berichte anderer Besucher und Medien bestätigen kann. Stellenweise wurden sogar extra Nachtschichten eingelegt, andernorts der Fuhrpark der Werksfeuerwehren mit Blaulicht eindrucksvoll in Szene gesetzt.

 

Den Beteiligten auf Unternehmensseite war deutlich anzumerken, dass sie das Interesse an ihren Betrieben zu schätzen wissen. Fragen der Besucher wurden ausführlich beantwortet und dabei viel Wert darauf gelegt, auch den technisch weniger Versierten anschauliche Erklärungen zu bieten. In der Langen Nacht wurde Industrie aktiv erlebbar.

 

Gerade in Zeiten der kritischen Betrachtung von Industrie und Energieerzeugung – mithin allen umzäunten Anlagen, die Schatten werfen oder Rauch und Dampf aus Schornsteinen und Kühltürmen ausstoßen – ist die Lange Nacht der Industrie ein gelungenes Event, das den Teilnehmern die Industrie, den Alltag der dort Beschäftigten und ihre Bedeutung näherbringt. Akzeptanz, Verständnis und Sympathie können auf diesem Weg geschaffen werden. Hinzu kommt die Möglichkeit für Unternehmen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

 

Alles in allem also eine empfehlenswerte Veranstaltung, die sicher auch an den anderen Veranstaltungsorten im Bundesgebiet ein positives Echo hervorrufen wird!

 

Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung deshalb wiederholt werden. (Termin: 25. Oktober 2012). Angedacht ist dabei auch eine spezielle Veranstaltung für Kinder, die in diesem Jahr leider außen vor bleiben mussten. Vielleicht ergibt sich dann auch die Organisation einer zentralen Informationsveranstaltung. So ließe sich der Gesamtzusammenhang der Veranstaltung, nämlich das Zusammenspiel der Unternehmen und die Rolle der Industrie für die Region, noch stärker unterstreichen.

 

Vorstellbar wäre auch die Übertragung einer Begrüßungsrede via Internet an den jeweiligen Veranstaltungsorten oder eine anschließende gemeinsame Abendveranstaltung. Man darf gespannt sein, was die Industrie im nächsten Jahr an Rhein und Ruhr für die Besucher bereithält! Ihre Kreativität und Offenheit haben die Unternehmen schon jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


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