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Wer stillt den Energiehunger 2035?
Die Weltenergieorganisation IEA (International Energy Agency) hat in ihrem am Dienstag veröffentlichten Weltenergiebericht prognostiziert, dass der weltweite Energiebedarf bis zum Jahr 2035 um 36 Prozent steigt.
Getrieben werde die Nachfrage vor allem durch den gewaltigen Energiehunger Chinas und Indiens. Der chinesische Energiebedarf werde um rd. 75 Prozent steigen, Indien werde in 25 Jahren sogar doppelt so viel Strom und Wärme verbrauchen wie heute.
Klimapolitisch ergibt sich wachsender Handlungsbedarf, denn der weltweite Temperaturanstieg wird sich gemäß dieser Zahlen kaum auf zwei Grad begrenzen lassen. Eins bleibt aber darüber hinaus sonnenklar: Es werden immer mehr Ressourcen benötigt.
Und hier zeigt die IEA, dass fossile Energieträger weltweit bestimmend bleiben. Erneuerbare Energien werden ihren Anteil am Energiemix in den kommenden 25 Jahren von sieben auf 14 Prozent deutlich ausbauen, aber die nahe Energiezukunft bestimmen sie noch nicht. Der Anteil der Atomenergie zur Deckung des weltweiten Energiehungers wird nur leicht – von sechs auf acht Prozent – steigen.
Öl bleibt daher nach Ansicht der Experten bis 2035 der dominierende Treib- oder Brennstoff. Aber – und auch das wird klar herausgehoben – immer teurer werden. Der Verbrauch an Kohle wird bis zum Jahr 2020 zunehmen und dann auf diesem Niveau verharren. Kein Ausweg also aus der globalen Erwärmung?
Einen Hoffnungsschimmer zeigt der IEA-Bericht am düsteren Firmament auf: Gas! Gas hat von allen fossilen Energieträgern den geringsten Anteil an Kohlenstoff und stößt bei seiner Verbrennung deutlich weniger Treibhausgase als andere fossile Rohstoffe. Es sind bereits jetzt weltweit ausreichende Vorkommen vorhanden, um die nächsten 60 Jahre Gas zu nutzen. Gas hat also eine rosige Zukunft!
Gas ist geradezu eine ideale Brücke in die Zukunft der Erneuerbaren. Wir können nicht sofort aus den fossilen Energien aussteigen und die Erneuerbaren können die Fossilen nicht sofort ersetzen.
Gas löst dieses Dilemma. Daher wäre es aus Gründen der Versorgungssicherheit geboten, Gas in den kommenden Jahren eine noch bedeutendere Rolle zu geben. Weltweit, aber auch in Deutschland. Und gerade auch in NRW, wie die Diskussion um die vermuteten Gasvorkommen zeigt!
http://www.worldenergyoutlook.org/
Getrieben werde die Nachfrage vor allem durch den gewaltigen Energiehunger Chinas und Indiens. Der chinesische Energiebedarf werde um rd. 75 Prozent steigen, Indien werde in 25 Jahren sogar doppelt so viel Strom und Wärme verbrauchen wie heute.
Klimapolitisch ergibt sich wachsender Handlungsbedarf, denn der weltweite Temperaturanstieg wird sich gemäß dieser Zahlen kaum auf zwei Grad begrenzen lassen. Eins bleibt aber darüber hinaus sonnenklar: Es werden immer mehr Ressourcen benötigt.
Und hier zeigt die IEA, dass fossile Energieträger weltweit bestimmend bleiben. Erneuerbare Energien werden ihren Anteil am Energiemix in den kommenden 25 Jahren von sieben auf 14 Prozent deutlich ausbauen, aber die nahe Energiezukunft bestimmen sie noch nicht. Der Anteil der Atomenergie zur Deckung des weltweiten Energiehungers wird nur leicht – von sechs auf acht Prozent – steigen.
Öl bleibt daher nach Ansicht der Experten bis 2035 der dominierende Treib- oder Brennstoff. Aber – und auch das wird klar herausgehoben – immer teurer werden. Der Verbrauch an Kohle wird bis zum Jahr 2020 zunehmen und dann auf diesem Niveau verharren. Kein Ausweg also aus der globalen Erwärmung?
Einen Hoffnungsschimmer zeigt der IEA-Bericht am düsteren Firmament auf: Gas! Gas hat von allen fossilen Energieträgern den geringsten Anteil an Kohlenstoff und stößt bei seiner Verbrennung deutlich weniger Treibhausgase als andere fossile Rohstoffe. Es sind bereits jetzt weltweit ausreichende Vorkommen vorhanden, um die nächsten 60 Jahre Gas zu nutzen. Gas hat also eine rosige Zukunft!
Gas ist geradezu eine ideale Brücke in die Zukunft der Erneuerbaren. Wir können nicht sofort aus den fossilen Energien aussteigen und die Erneuerbaren können die Fossilen nicht sofort ersetzen.
Gas löst dieses Dilemma. Daher wäre es aus Gründen der Versorgungssicherheit geboten, Gas in den kommenden Jahren eine noch bedeutendere Rolle zu geben. Weltweit, aber auch in Deutschland. Und gerade auch in NRW, wie die Diskussion um die vermuteten Gasvorkommen zeigt!
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