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Vertrauen in Manager – niedrig wie noch nie
Manager stehen im Ansehen der bundesdeutschen Bevölkerung nicht besonders gut da. Regelmäßig untersucht das Institut Allensbach, welche Berufe am meisten geschätzt werden. An oberster Stelle – wen wundert’s – steht der Beruf des Arztes. Deutlich abgeschlagen rangieren die Manager, allerdings immer noch vor den Journalisten.
Skandale wie Bilanzfälschung, Unterschlagung, Bespitzelung von Mitarbeitern und Wettbewerbern, grobfahrlässige Bereicherung, Steuerbetrug, aber auch Lustreisen von Gewerkschaftsbossen etwa auf Kosten der Arbeitnehmer schaden der Reputation des Managers gewaltig. Hinzu kommt die Höhe der Managergehälter, die das Bild vom geldgierigen und machtbesessenen Geschäftsführer oder Vorstandschef scheinbar bestätigt.
Manager haben Macht. Dies ist soweit auch in Ordnung. Schließlich werden Manager dafür bezahlt, dass sie Verantwortung übernehmen und Führung ausüben. Erst der Missbrauch von Macht aber bringt den Beruf des Managers in Misskredit.
Die verantwortlichen Chefs, sei es in den Vorstandsetagen großer börsennotierter Kapitalgesellschaften, in Parteien oder in Gewerkschaften, brauchen ein moralisches Grundverständnis, um die Glaubwürdigkeit einer Institution oder eines Unternehmens in der Öffentlichkeit dauerhaft zu sichern. Glaubwürdigkeit darf daher nicht als Worthülse oder Deckmäntelchen einer wohlfeilen Corporate-Social-Responsibility-Kampagne verstanden werden. Nach dem Motto: „Wir pflanzen ein paar Bäumchen und spenden für den Kindergarten“. Erst die konsequente Grundhaltung in Worten und Taten macht Institution und Person vertrauenswürdig. Schon Erich Kästner prägte die Weisheit: "Es gibt nichts Gutes, / außer man tut es."
PR hat die Aufgabe nicht nur nach außen das Bild des wohltätigen Unternehmens – frei nach dem Motto „tue Gutes und rede darüber“ – zu vermitteln. Gutes zu tun bedeutet noch lange nicht, vertrauenswürdig zu sein. Vielmehr stellt sich die Frage, was hinter der barmherzigen Fassade steckt. Macht und Moral sind nicht als Gegensatz zu begreifen, sondern miteinander zu verbinden. Dadurch entsteht Vertrauen. Dieses Vertrauen sichert Markt und Marktvorteile.
PR muss also auch die unbequeme Funktion übernehmen, nach innen gegenüber Management, Geschäftsführung oder Vorstand, Erwartungen und Anforderungen zu formulieren, die genau diese Glaubwürdigkeit in den Taten des Managements sicherstellt.
Was hier so einfach klingt, ist in der Praxis ein hartes Brot, muss immer wieder vermittelt, überprüft und gelebt werden. Versuchen wir uns also zu merken: Nicht nur Gutes zu tun sondern gut zu sein schafft Vertrauen.
Skandale wie Bilanzfälschung, Unterschlagung, Bespitzelung von Mitarbeitern und Wettbewerbern, grobfahrlässige Bereicherung, Steuerbetrug, aber auch Lustreisen von Gewerkschaftsbossen etwa auf Kosten der Arbeitnehmer schaden der Reputation des Managers gewaltig. Hinzu kommt die Höhe der Managergehälter, die das Bild vom geldgierigen und machtbesessenen Geschäftsführer oder Vorstandschef scheinbar bestätigt.
Manager haben Macht. Dies ist soweit auch in Ordnung. Schließlich werden Manager dafür bezahlt, dass sie Verantwortung übernehmen und Führung ausüben. Erst der Missbrauch von Macht aber bringt den Beruf des Managers in Misskredit.
Die verantwortlichen Chefs, sei es in den Vorstandsetagen großer börsennotierter Kapitalgesellschaften, in Parteien oder in Gewerkschaften, brauchen ein moralisches Grundverständnis, um die Glaubwürdigkeit einer Institution oder eines Unternehmens in der Öffentlichkeit dauerhaft zu sichern. Glaubwürdigkeit darf daher nicht als Worthülse oder Deckmäntelchen einer wohlfeilen Corporate-Social-Responsibility-Kampagne verstanden werden. Nach dem Motto: „Wir pflanzen ein paar Bäumchen und spenden für den Kindergarten“. Erst die konsequente Grundhaltung in Worten und Taten macht Institution und Person vertrauenswürdig. Schon Erich Kästner prägte die Weisheit: "Es gibt nichts Gutes, / außer man tut es."
PR hat die Aufgabe nicht nur nach außen das Bild des wohltätigen Unternehmens – frei nach dem Motto „tue Gutes und rede darüber“ – zu vermitteln. Gutes zu tun bedeutet noch lange nicht, vertrauenswürdig zu sein. Vielmehr stellt sich die Frage, was hinter der barmherzigen Fassade steckt. Macht und Moral sind nicht als Gegensatz zu begreifen, sondern miteinander zu verbinden. Dadurch entsteht Vertrauen. Dieses Vertrauen sichert Markt und Marktvorteile.
PR muss also auch die unbequeme Funktion übernehmen, nach innen gegenüber Management, Geschäftsführung oder Vorstand, Erwartungen und Anforderungen zu formulieren, die genau diese Glaubwürdigkeit in den Taten des Managements sicherstellt.
Was hier so einfach klingt, ist in der Praxis ein hartes Brot, muss immer wieder vermittelt, überprüft und gelebt werden. Versuchen wir uns also zu merken: Nicht nur Gutes zu tun sondern gut zu sein schafft Vertrauen.

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