
2
Social Media machen aus Betroffenen Beteiligte
„Müller“, ruft der Chef seinem PR-Verantwortlichen zu, „wir müssen mehr im Internet machen! Ich habe gestern den Dr. Schmitz getroffen. Sie wissen schon, den Vorstand unseres Mitbewerbers. Die machen jetzt ganz viel Twitter. Warum haben wir kein Twitter?“ Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?
So oder ähnlich werden Entscheidungen getroffen, wenn es um den Einsatz von Social Media geht. Dabei fallen gleich zwei Dinge auf: A) Soziale Netzwerke werden in Führungsetagen oft nur bruchstückhaft wahrgenommen. B) Social Media sind ein Add-On, also Schmuckwerk, das sich Unternehmen gerne mal leisten, um „hip“ zu wirken. Aber bitte nur dosiert.
Oftmals wird das Einlassen auf soziale Netze gleichzeitig als höchst risikoreich bewertet. Bedeutet es doch nicht weniger als Gefahr zu laufen, die Kontrolle zu verlieren. Kontrolle der öffentlichen Meinung war aber gerade über Jahre d a s Credo der Branche. Das Heft in der Hand zu halten. Bloß keine schlafenden Hunde wecken.
Und nun soll das alles überholt sein?
Die gesamte Branche der Kommunikationsschaffenden ist in Aufruhr. Das Thema beherrscht den diesjährigen Kommunikationskongress in Berlin und viele andere Branchenveranstaltungen. Antworten gibt es viele – aber kein Patentrezept.
Ich meine, Unternehmen können hier viel von NGOs lernen. Sie schaffen im positiven Sinne Gefolgschaft. Menschen werden von Betroffenen zu Beteiligten. Sie reden nicht nur mit. Sie arbeiten auch mit. Wenn ein Thema, ein Anliegen nicht nur das Hirn, sondern auch das Herz erreicht, ist die Bereitschaft groß, aktiv zu werden.
Das setzt allerdings voraus, dass Diskussionen durchaus auch kontrovers ausgetragen werden dürfen. Dazu braucht man eine Gegenposition, die als Reibungsfläche dient.
So oder ähnlich werden Entscheidungen getroffen, wenn es um den Einsatz von Social Media geht. Dabei fallen gleich zwei Dinge auf: A) Soziale Netzwerke werden in Führungsetagen oft nur bruchstückhaft wahrgenommen. B) Social Media sind ein Add-On, also Schmuckwerk, das sich Unternehmen gerne mal leisten, um „hip“ zu wirken. Aber bitte nur dosiert.
Oftmals wird das Einlassen auf soziale Netze gleichzeitig als höchst risikoreich bewertet. Bedeutet es doch nicht weniger als Gefahr zu laufen, die Kontrolle zu verlieren. Kontrolle der öffentlichen Meinung war aber gerade über Jahre d a s Credo der Branche. Das Heft in der Hand zu halten. Bloß keine schlafenden Hunde wecken.
Und nun soll das alles überholt sein?
Die gesamte Branche der Kommunikationsschaffenden ist in Aufruhr. Das Thema beherrscht den diesjährigen Kommunikationskongress in Berlin und viele andere Branchenveranstaltungen. Antworten gibt es viele – aber kein Patentrezept.
Ich meine, Unternehmen können hier viel von NGOs lernen. Sie schaffen im positiven Sinne Gefolgschaft. Menschen werden von Betroffenen zu Beteiligten. Sie reden nicht nur mit. Sie arbeiten auch mit. Wenn ein Thema, ein Anliegen nicht nur das Hirn, sondern auch das Herz erreicht, ist die Bereitschaft groß, aktiv zu werden.
Das setzt allerdings voraus, dass Diskussionen durchaus auch kontrovers ausgetragen werden dürfen. Dazu braucht man eine Gegenposition, die als Reibungsfläche dient.

0
Wohin steuert die Neinsager-Republik?
Jetzt haben wir es auch noch schriftlich: Nach einer jüngsten Umfrage des Forschungsinstitutes Allensbach ist der bundesdeutsche Bürger zwar für den zügigen Ausbau der regenerativen Energien.

0
Schöne neue Arbeitswelt? Ein Pro & Kontra zu flexiblen Arbeitsmodellen
Anfang Februar wurde bekannt, dass der US-Konzern IBM in den nächsten Jahren in Deutschland ein neues ...
0
Lärm ist das neue Stuttgart 21

0
Trends 2012 in der Kommunikationsbranche
Der Jahreswechsel ist überfrachtet mit Rückblicken und Ausblicken aller Art – so auch in der Kommunikationsbranche.

0
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
Karl-Theodor zu Guttenberg will zurück. Zurück in die Politik, zurück in die Öffentlichkeit und zurück ins Rampenlicht.
1
Lange Nacht der Industrie – Notizen

1
Social Media - Wie es im Buche steht
0
Lange Nacht der Industrie – ein Erfahrungsbericht
Sicherheit, Arbeitsplätze und Umweltschutz – an diesen drei Themen waren die Besucher des Cargill-Werks in Krefeld besonders interessiert.

1
Die Deutsche Mittelschicht: Frustriert oder zufrieden?
„Die deutsche Mittelschicht: Zufrieden, engagiert und optimistisch“ – mit diesen Worten stellt die Gothaer Versicherung gemeinsam mit Forsa ihre neue Studie vor.
0
Das Verhältnis von PR und Journalismus einmal nüchtern betrachtet

0
Transparenz und Sympathie – wie viel Aussagekraft hat die neue Transparenzstudie?

0
Neue Ideen für Kampagnen und die Mehrfachverwertung
Über die Auftaktveranstaltung zur VKU Dachmarken-
kampagne 2011 haben wir bereits hier im Blog berichtet. ...
kampagne 2011 haben wir bereits hier im Blog berichtet. ...

0
Merkels Energiewende braucht Akzeptanzmanagement

0
Energiewende im Schweinsgalopp

0
Neue Ideen für Kampagnen

5
Bonn 21 – Bürgerprotest aus Wehmut

0
CCS kommt – oder doch nicht?
Die Bundesregierung hat das Gesetz zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO₂) beschlossen.

0
Was erlauben Fan? – Erleben wir nach dem Wutbürger jetzt den „Wutfan“?

1
Deutschland in Aufruhr

0
Alte Feindbilder pflegen – oder eine Chance geben?

0
Der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg….und die Folgen.

0
Ab in den Tank – das Kommunikationsdebakel um E10

1











