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Social Media – also was jetzt?
Wie schnell sich die Einschätzungen zur Bedeutung von Social Media ändern, zeigen zwei Studienergebnisse, die in kürzestem Zeitraum zueinander stehen:
1) Das Daimler-Blog von April 2010:
Ein aktuelles Forschungsprogramm der Universität St. Gallen untersucht die Perspektiven von Social Media für Marketing und Unternehmenskommunikation. Danach gehen 80 Prozent der befragten Unternehmen von einer steigenden Bedeutung von Social Media aus.
2) Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie von August 2010 zeigen dagegen:
Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation. Das "Mitmach-Netz" bleibt so weiterhin beschränkt auf eine kleine Gruppe von Aktiven, die publizieren und kommunizieren, was von vielen abgerufen wird.
Was können die Ursachen dieser raschen Entwicklungen sein?
Offensichtlich gibt es eine Diskrepanz zwischen der positiven Beurteilung von sozialen Medien und der tatsächlichen aktiven Teilnahme von Unternehmen und Privatpersonen dort.
Dies äußert sich, indem einerseits erkannt wird, dass Informationen sehr schnell verbreitet werden können. Indem aber auch andererseits der Faktor Zeit eine immer wichtigere Rolle spielt. Fehlende Zeit zur aktiven Teilnahme in diversen Social-Media-Kanälen lässt den Benutzer eher eine passive Beobachterrolle einnehmen. Wer kann und will beispielsweise wirklich täglich mehrere „Tweets“ von seinem Twitter-Account „raushauen“? Zurzeit wohl die Wenigsten. Oder welches Unternehmen hat bei sich bereits die passenden Strukturen für den Einsatz der sozialen Medien ausreichend geschaffen? Mehr als ein kleiner zweistelliger Prozentsatz dürften es aktuell nicht sein.
Fest steht: Social Media / soziale Medien sind keine Modeerscheinung. Dafür sind sie für die kommunikative Online-Welt zu essentiell geworden (kommunikative Reaktionszeiten, Streuung von Inhalten etc.). Vielmehr ist es wohl eine Ressourcenfrage, Social Media effektiv nutzen zu können.
Wir sind gespannt, wie sich diese Entwicklung weiter verhält und werden berichten!
1) Das Daimler-Blog von April 2010:
Ein aktuelles Forschungsprogramm der Universität St. Gallen untersucht die Perspektiven von Social Media für Marketing und Unternehmenskommunikation. Danach gehen 80 Prozent der befragten Unternehmen von einer steigenden Bedeutung von Social Media aus.
2) Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie von August 2010 zeigen dagegen:
Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation. Das "Mitmach-Netz" bleibt so weiterhin beschränkt auf eine kleine Gruppe von Aktiven, die publizieren und kommunizieren, was von vielen abgerufen wird.
Was können die Ursachen dieser raschen Entwicklungen sein?
Offensichtlich gibt es eine Diskrepanz zwischen der positiven Beurteilung von sozialen Medien und der tatsächlichen aktiven Teilnahme von Unternehmen und Privatpersonen dort.
Dies äußert sich, indem einerseits erkannt wird, dass Informationen sehr schnell verbreitet werden können. Indem aber auch andererseits der Faktor Zeit eine immer wichtigere Rolle spielt. Fehlende Zeit zur aktiven Teilnahme in diversen Social-Media-Kanälen lässt den Benutzer eher eine passive Beobachterrolle einnehmen. Wer kann und will beispielsweise wirklich täglich mehrere „Tweets“ von seinem Twitter-Account „raushauen“? Zurzeit wohl die Wenigsten. Oder welches Unternehmen hat bei sich bereits die passenden Strukturen für den Einsatz der sozialen Medien ausreichend geschaffen? Mehr als ein kleiner zweistelliger Prozentsatz dürften es aktuell nicht sein.
Fest steht: Social Media / soziale Medien sind keine Modeerscheinung. Dafür sind sie für die kommunikative Online-Welt zu essentiell geworden (kommunikative Reaktionszeiten, Streuung von Inhalten etc.). Vielmehr ist es wohl eine Ressourcenfrage, Social Media effektiv nutzen zu können.
Wir sind gespannt, wie sich diese Entwicklung weiter verhält und werden berichten!
1 Kommentare
Andreas F.
25. August 2010
25. August 2010
Es war im Netz (auch schon im Web 1.0 und davor) eigentlich immer nur eine "kleine Gruppe von Aktiven" die auch publiziert und nicht nur passiv konsumiert. Nur weil die "Tools" (Web 2.0, Social Networks) sich verändern, wird nicht jeder dadurch zum (Mikro-) Schriftsteller.

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