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Shell-Studie zeigt: Aktien bei Jugendlichen fast so unbeliebt wie Drogen
„Ist die Aktie in?“ fragen die Jugendforscher der Shell-Studie alle vier Jahre. Das Ergebnis der gestern vorgestellten Studie zeigt einen neuen Tiefpunkt der Aktienkultur in Deutschland.
Vertraten 2002 noch rund 39% der Jugendlichen die Meinung, dass die Aktie etwas Sinnvolles sei, sind es nunmehr gerade 12%. Dazu Ulrich Schneekluth, Autor der Shell-Studie: „Wenn etwas heute out ist, neben Drogen, dann sind es Aktien.“
Grund für diese Entwicklung: Vor allem bei jungen Leuten sitzt der Schock über das Treiben an den Finanzmärkten tief. Dabei galt die Aktie, dank intensiver und langjähriger PR, als interessante Alternative zum Sparbuch.
Wer interessiert sich heute überhaupt für Aktien? Das deutsche Aktieninstitut fand heraus: Der typische Aktienkäufer ist männlich, hat Abitur, idealerweise einen Hochschulabschluss, ist leitender Angestellter oder Beamter und verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen von über 4.000 €.
Gänzlich das Vertrauen in die Aktie verloren haben insbesondere Arbeiter oder Angestellte, Rentner oder Hausfrauen, die ihren Aktienbesitz in den vergangenen Jahren entweder reduziert oder komplett verkauft haben.
Aufgabe der PR wird es nunmehr sein, das verloren gegangene Vertrauen in Aktien zurückzugewinnen. Dabei ist die Aktie als Anlageform per se keine schlechte Sache. Kritik üben die Menschen insbesondere an der Informationspolitik der Akteure des Kapitalmarkts aus.
Insofern ist das verloren gegangene Vertrauen in die Aktie in erster Linie ein Verlust an Zutrauen in die handelnden Akteure an den Kapitalmärkten.
Dies muss sich schleunigst ändern. Einher geht diese Entwicklung mit massiver Stimmungseintrübung bei den 15 bis 25jährigen, was das Vertrauen in die Wirtschaft generell betrifft, so die aktuelle Shell-Jugendstudie. Zu Großunternehmen und Banken hat die Jugend ebenso wenig Vertrauen wie zu den Parteien, ergab die Untersuchung.
Zeit also für vertrauensbildende Maßnahmen. Authentische, glaubwürdige und auf Dauer angelegte Informations- und Dialogpolitik kann verlorenes Terrain zurückgewinnen.
Das braucht allerdings Zeit, Willen, Kooperationsbereitschaft und Ressourcen, um die Aktie insbesondere bei der jüngeren Generation als moderne und sinnvolle Anlageform wieder hoffähig zu machen.
Vertraten 2002 noch rund 39% der Jugendlichen die Meinung, dass die Aktie etwas Sinnvolles sei, sind es nunmehr gerade 12%. Dazu Ulrich Schneekluth, Autor der Shell-Studie: „Wenn etwas heute out ist, neben Drogen, dann sind es Aktien.“
Grund für diese Entwicklung: Vor allem bei jungen Leuten sitzt der Schock über das Treiben an den Finanzmärkten tief. Dabei galt die Aktie, dank intensiver und langjähriger PR, als interessante Alternative zum Sparbuch.
Wer interessiert sich heute überhaupt für Aktien? Das deutsche Aktieninstitut fand heraus: Der typische Aktienkäufer ist männlich, hat Abitur, idealerweise einen Hochschulabschluss, ist leitender Angestellter oder Beamter und verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen von über 4.000 €.
Gänzlich das Vertrauen in die Aktie verloren haben insbesondere Arbeiter oder Angestellte, Rentner oder Hausfrauen, die ihren Aktienbesitz in den vergangenen Jahren entweder reduziert oder komplett verkauft haben.
Aufgabe der PR wird es nunmehr sein, das verloren gegangene Vertrauen in Aktien zurückzugewinnen. Dabei ist die Aktie als Anlageform per se keine schlechte Sache. Kritik üben die Menschen insbesondere an der Informationspolitik der Akteure des Kapitalmarkts aus.
Insofern ist das verloren gegangene Vertrauen in die Aktie in erster Linie ein Verlust an Zutrauen in die handelnden Akteure an den Kapitalmärkten.
Dies muss sich schleunigst ändern. Einher geht diese Entwicklung mit massiver Stimmungseintrübung bei den 15 bis 25jährigen, was das Vertrauen in die Wirtschaft generell betrifft, so die aktuelle Shell-Jugendstudie. Zu Großunternehmen und Banken hat die Jugend ebenso wenig Vertrauen wie zu den Parteien, ergab die Untersuchung.
Zeit also für vertrauensbildende Maßnahmen. Authentische, glaubwürdige und auf Dauer angelegte Informations- und Dialogpolitik kann verlorenes Terrain zurückgewinnen.
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