
0
Kampagne der Atomlobby zeigt Verbänden wie es geht
Zögerlichkeit war gestern – der medial inszenierte Vorstoß der Energiebranche für die Verlängerung der Atomlaufzeiten hat sich gelohnt.
In ganzseitigen Textanzeigen in regionalen und bundesweiten Printmedien hatten die Vorstände der Energiekonzerne sowie weitere prominente Wirtschaftskapitäne für längere Laufzeiten der Atommeiler geworben. Und das offensichtlich mit Erfolg.
Zwölf Jahre mehr stehen für den „Ausstieg aus dem Ausstieg“ der ehemals unter rot-grüner Regierung beschlossenen Energiepolitik.
Interessant aus PR-Sicht ist, dass sich in dieser Sache nicht der BDI als Sprachrohr der Industrie zu Worte meldet. Vielmehr handelt es sich um eine Art Aktionsbündnis unter Federführung des RWE-Chefs Großmann, der hier autonome Politik betreibt.
Ist lautes Vorgehen nun der Maßstab aller Dinge, wenn Verbände für ihr Anliegen werben wollen?] Schon ist von PR-Experten zu lesen „Verbände haben sich abgenutzt“, so, als ob es einen Paradigmenwechsel im Kommunikationsverhalten gäbe. Verbände leisten trotz ihrer pluralen Strukturen immer noch den wesentlichen Beitrag zur politischen Meinungsbildung.
Dennoch stellt sich die Frage: Führt durch Wirtschaftsorganisationen medial ausgeübter Druck automatisch zum Einschwenken bei wichtigen Fragen der Bundesregierung?
Dieser Automatismus greift nicht immer. Auch wenn der Einfluss leidenschaftlicher Appelle auf die Entscheidungsfindung der politischen Akteure erkennbar ist.
Politische Arbeit ist allerdings nach wie vor mit Diplomatie, Sachargumentation und dem sprichwörtlichen langem Atem in Verbindung zu bringen. Auch wenn plakativ vorgetragene Argumente Emotionen entfachen und kurzfristige Erfolge versprechen; was bleibt ist der Dialog, sind Inhalte, plausible und überzeugend vorgetragen.
Übrigens, was wäre, wenn die Kanzlerin sich in der Sache anders entschieden hätte? Auch das hätte eine Option sein können.
Fakt ist, politische Überzeugungsarbeit ist ein dickes Brett. Dünne Bretter sind manchmal leichter zu bohren. Zuweilen rutscht allerdings der Bohrer ab und führt zu Verletzungen. Das will wohl keiner.
In ganzseitigen Textanzeigen in regionalen und bundesweiten Printmedien hatten die Vorstände der Energiekonzerne sowie weitere prominente Wirtschaftskapitäne für längere Laufzeiten der Atommeiler geworben. Und das offensichtlich mit Erfolg.
Zwölf Jahre mehr stehen für den „Ausstieg aus dem Ausstieg“ der ehemals unter rot-grüner Regierung beschlossenen Energiepolitik.
Interessant aus PR-Sicht ist, dass sich in dieser Sache nicht der BDI als Sprachrohr der Industrie zu Worte meldet. Vielmehr handelt es sich um eine Art Aktionsbündnis unter Federführung des RWE-Chefs Großmann, der hier autonome Politik betreibt.
Ist lautes Vorgehen nun der Maßstab aller Dinge, wenn Verbände für ihr Anliegen werben wollen?] Schon ist von PR-Experten zu lesen „Verbände haben sich abgenutzt“, so, als ob es einen Paradigmenwechsel im Kommunikationsverhalten gäbe. Verbände leisten trotz ihrer pluralen Strukturen immer noch den wesentlichen Beitrag zur politischen Meinungsbildung.
Dennoch stellt sich die Frage: Führt durch Wirtschaftsorganisationen medial ausgeübter Druck automatisch zum Einschwenken bei wichtigen Fragen der Bundesregierung?
Dieser Automatismus greift nicht immer. Auch wenn der Einfluss leidenschaftlicher Appelle auf die Entscheidungsfindung der politischen Akteure erkennbar ist.
Politische Arbeit ist allerdings nach wie vor mit Diplomatie, Sachargumentation und dem sprichwörtlichen langem Atem in Verbindung zu bringen. Auch wenn plakativ vorgetragene Argumente Emotionen entfachen und kurzfristige Erfolge versprechen; was bleibt ist der Dialog, sind Inhalte, plausible und überzeugend vorgetragen.
Übrigens, was wäre, wenn die Kanzlerin sich in der Sache anders entschieden hätte? Auch das hätte eine Option sein können.
Fakt ist, politische Überzeugungsarbeit ist ein dickes Brett. Dünne Bretter sind manchmal leichter zu bohren. Zuweilen rutscht allerdings der Bohrer ab und führt zu Verletzungen. Das will wohl keiner.

0
Wohin steuert die Neinsager-Republik?
Jetzt haben wir es auch noch schriftlich: Nach einer jüngsten Umfrage des Forschungsinstitutes Allensbach ist der bundesdeutsche Bürger zwar für den zügigen Ausbau der regenerativen Energien.

0
Schöne neue Arbeitswelt? Ein Pro & Kontra zu flexiblen Arbeitsmodellen
Anfang Februar wurde bekannt, dass der US-Konzern IBM in den nächsten Jahren in Deutschland ein neues ...
0
Lärm ist das neue Stuttgart 21

0
Trends 2012 in der Kommunikationsbranche
Der Jahreswechsel ist überfrachtet mit Rückblicken und Ausblicken aller Art – so auch in der Kommunikationsbranche.

0
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
Karl-Theodor zu Guttenberg will zurück. Zurück in die Politik, zurück in die Öffentlichkeit und zurück ins Rampenlicht.
1
Lange Nacht der Industrie – Notizen

1
Social Media - Wie es im Buche steht
0
Lange Nacht der Industrie – ein Erfahrungsbericht
Sicherheit, Arbeitsplätze und Umweltschutz – an diesen drei Themen waren die Besucher des Cargill-Werks in Krefeld besonders interessiert.

1
Die Deutsche Mittelschicht: Frustriert oder zufrieden?
„Die deutsche Mittelschicht: Zufrieden, engagiert und optimistisch“ – mit diesen Worten stellt die Gothaer Versicherung gemeinsam mit Forsa ihre neue Studie vor.
0
Das Verhältnis von PR und Journalismus einmal nüchtern betrachtet

0
Transparenz und Sympathie – wie viel Aussagekraft hat die neue Transparenzstudie?

0
Neue Ideen für Kampagnen und die Mehrfachverwertung
Über die Auftaktveranstaltung zur VKU Dachmarken-
kampagne 2011 haben wir bereits hier im Blog berichtet. ...
kampagne 2011 haben wir bereits hier im Blog berichtet. ...

0
Merkels Energiewende braucht Akzeptanzmanagement

0
Energiewende im Schweinsgalopp

0
Neue Ideen für Kampagnen

5
Bonn 21 – Bürgerprotest aus Wehmut

0
CCS kommt – oder doch nicht?
Die Bundesregierung hat das Gesetz zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO₂) beschlossen.

0
Was erlauben Fan? – Erleben wir nach dem Wutbürger jetzt den „Wutfan“?

1
Deutschland in Aufruhr

0
Alte Feindbilder pflegen – oder eine Chance geben?

0
Der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg….und die Folgen.

0
Ab in den Tank – das Kommunikationsdebakel um E10

1











