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Industrie in NRW – wo sich die Geister scheiden.
NRW gilt als DAS Industrieland in Deutschland. Daran gibt es wohl auch keinen Zweifel: Industrie hat in den vergangenen 150 Jahren die Region an Rhein und Ruhr geprägt, hat Wohlstand gebracht und das Land zu einem Schwergewicht werden lassen. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt belegte NRW 2008 im weltweiten Vergleich immerhin Platz 17 – noch vor Ländern wie Polen, Belgien, der Schweiz oder Schweden.
Aber geliebt wird die Industrie hierzulande nicht. Man gibt sich zwar industriefreundlich, aber keiner will sie in seiner Nähe haben: Not in may backyard, please! Im besten Fall wird Industrie als notwendiges Übel wahrgenommen, meist wird sie verdammt. Immerhin 15 Prozent bezeichneten sich im vergangenen Jahr als „Totalverweigerer“ in Sachen Industrie. Dies ergab eine Studie des Forschungszentrums Jülich. Ein ernüchterndes und erschreckendes Ergebnis! Denn es zeigt, dass unsere Gesellschaft in dieser Frage gespalten ist – hier scheiden sich die Geister.
Da ist es höchste Zeit, dass Politik und Wirtschaft eine gesellschaftliche Diskussion über die Notwendigkeit und über die Akzeptanz von Industrie in unserem Lande anstoßen. Dabei sind viele dicke Bretter zu bohren, denn eine viel zu große Zahl von Menschen hier im Lande misstraut „denen da oben“ – in der Politik, in den Banken und eben auch in den Chefetagen der heimischen Industrie.
Es gilt also in erster Linie, Misstrauen zu überwinden und verloren gegangenes Vertrauen wieder zurück zu gewinnen. Voraussetzung dafür ist es, vorhandene diffuse Ängste ernst zu nehmen und ihnen zu begegnen. Dies funktioniert nur im Dialog: miteinander – nicht gegeneinander. Wesentliches Ziel dabei sollte sein:
Die von der Landesregierung ins Leben gerufene Allianz Pro Industrie und Nachhaltigkeit geht in die richtige Richtung. Aber bislang ist bei den Menschen – und um die geht es – noch zu wenig angekommen. Deren Verstand und deren Herzen müssen erst noch erreicht werden.
Und so kann es gehen:
Besuchertage im CHEMPARK Leverkusen
Schülerlabors von Bayer
Dialogforum RWE
Zukunft Technik entdecken von ThyssenKrupp
Aber geliebt wird die Industrie hierzulande nicht. Man gibt sich zwar industriefreundlich, aber keiner will sie in seiner Nähe haben: Not in may backyard, please! Im besten Fall wird Industrie als notwendiges Übel wahrgenommen, meist wird sie verdammt. Immerhin 15 Prozent bezeichneten sich im vergangenen Jahr als „Totalverweigerer“ in Sachen Industrie. Dies ergab eine Studie des Forschungszentrums Jülich. Ein ernüchterndes und erschreckendes Ergebnis! Denn es zeigt, dass unsere Gesellschaft in dieser Frage gespalten ist – hier scheiden sich die Geister.
Da ist es höchste Zeit, dass Politik und Wirtschaft eine gesellschaftliche Diskussion über die Notwendigkeit und über die Akzeptanz von Industrie in unserem Lande anstoßen. Dabei sind viele dicke Bretter zu bohren, denn eine viel zu große Zahl von Menschen hier im Lande misstraut „denen da oben“ – in der Politik, in den Banken und eben auch in den Chefetagen der heimischen Industrie.
Es gilt also in erster Linie, Misstrauen zu überwinden und verloren gegangenes Vertrauen wieder zurück zu gewinnen. Voraussetzung dafür ist es, vorhandene diffuse Ängste ernst zu nehmen und ihnen zu begegnen. Dies funktioniert nur im Dialog: miteinander – nicht gegeneinander. Wesentliches Ziel dabei sollte sein:
- wirtschaftliches Handeln transparent zu machen,
- Zusammenhänge und Notwendigkeiten, die für oder gegen Standortentscheidungen sprechen zu erklären und zu diskutieren,
- die Menschen erleben zu lassen, wie der Alltag hinter den Werkstoren aussieht
- bei der jungen Generation Interesse zu wecken: für Naturwissenschaften, Technik und Industriethemen
Die von der Landesregierung ins Leben gerufene Allianz Pro Industrie und Nachhaltigkeit geht in die richtige Richtung. Aber bislang ist bei den Menschen – und um die geht es – noch zu wenig angekommen. Deren Verstand und deren Herzen müssen erst noch erreicht werden.
Und so kann es gehen:
Besuchertage im CHEMPARK Leverkusen
Schülerlabors von Bayer
Dialogforum RWE
Zukunft Technik entdecken von ThyssenKrupp

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