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Hurra – es geht uns schlecht!
Die evolutionäre Kraft von Krisen
Jeder bekommt sie, keiner will sie. Krisen sind Teil unseres Lebens. Die Finanzkrise hat es zu beträchtlichem Ruhm gebracht. Aufgekommen im Jahr 2008, versetzt sie Menschen rund um den Globus in Angst und Schrecken – und seit sich die Bohrinsel eines großen Mineralölkonzerns nicht mehr über, sondern unter der Wasseroberfläche befindet, sind wir mit einem weiteren besorgnis-erregenden Thema dauerhaft konfrontiert.
Hinzu kommen tägliche Meldungen über politische Ränkespiele oder ethnische Konflikte und fertig ist ein buntes Depressions-Potpourri. Inzwischen dürfte es uns schwerfallen, unseren persönlichen Panikvorrat gerecht auf alle uns im Alltag betreffenden Krisen zu verteilen.
Genug Potenzial also zum Jammern. Aber ebenfalls auch eine Menge Treibstoff für tatsächliche Innovationen. Krisen halten uns immer wieder vor Augen, dass etwas in unserem Alltag nicht rund läuft. Sie sind sozusagen die Finger-in-die-Wunde-Leger und damit auch Evolutionssmotor – intelligentes reaktionäres Handeln vorausgesetzt.
So offenbart sich schließlich das immense Potenzial einer Krise. Sie zwingt zum Umdenken und Andersdenken. Nie ist die Bereitschaft, sich unvoreingenommen mit Konzepten abseits des Gewohnten zu befassen, größer, als in Zeiten des allgemeinen Unbehagens. Natürlich muss eine Krise, ob klein oder groß, schnellstmöglich ad acta gelegt werden. Aber wenn sie schon mal da ist, sollten wir ihr nicht allzu depressiv, sondern interessiert, neugierig und mit großem Engagement begegnen. Wer weiß,
was Gutes in ihr steckt.
Jeder bekommt sie, keiner will sie. Krisen sind Teil unseres Lebens. Die Finanzkrise hat es zu beträchtlichem Ruhm gebracht. Aufgekommen im Jahr 2008, versetzt sie Menschen rund um den Globus in Angst und Schrecken – und seit sich die Bohrinsel eines großen Mineralölkonzerns nicht mehr über, sondern unter der Wasseroberfläche befindet, sind wir mit einem weiteren besorgnis-erregenden Thema dauerhaft konfrontiert.
Hinzu kommen tägliche Meldungen über politische Ränkespiele oder ethnische Konflikte und fertig ist ein buntes Depressions-Potpourri. Inzwischen dürfte es uns schwerfallen, unseren persönlichen Panikvorrat gerecht auf alle uns im Alltag betreffenden Krisen zu verteilen.
Genug Potenzial also zum Jammern. Aber ebenfalls auch eine Menge Treibstoff für tatsächliche Innovationen. Krisen halten uns immer wieder vor Augen, dass etwas in unserem Alltag nicht rund läuft. Sie sind sozusagen die Finger-in-die-Wunde-Leger und damit auch Evolutionssmotor – intelligentes reaktionäres Handeln vorausgesetzt.
So offenbart sich schließlich das immense Potenzial einer Krise. Sie zwingt zum Umdenken und Andersdenken. Nie ist die Bereitschaft, sich unvoreingenommen mit Konzepten abseits des Gewohnten zu befassen, größer, als in Zeiten des allgemeinen Unbehagens. Natürlich muss eine Krise, ob klein oder groß, schnellstmöglich ad acta gelegt werden. Aber wenn sie schon mal da ist, sollten wir ihr nicht allzu depressiv, sondern interessiert, neugierig und mit großem Engagement begegnen. Wer weiß,
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