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Die deutsche Politik im Kommunikationsdilemma
Nach den nunmehr ausgiebigst zitierten Äußerungen des jetzt ehemaligen Bundesbankers Thilo Sarrazin ist das Land in Aufruhr. Zuerst ging nahezu die gesamte politische Avantgarde auf die Barrikaden und zürnte vor Empörung. Im Anschluss redet ganz Deutschland über Integration. Der innenpolitische Sprecher der SPD erhob das Thema sogar „zum Mega-Thema der nächsten Jahre.“
Wie also soll es nun weiter gehen? Natürlich haben die letzten Tage eine Diskussion über Zuwanderer in Parallelgesellschaften ausgelöst. Aber die verbale Blutgrätsche Sarrazins und die öffentlichen Diskussionen darüber haben vor allem eins gezeigt: Politiker und Bürger scheinen sich ebenfalls in unterschiedlichen Parallelgesellschaften zu bewegen.
Es offenbart sich ein deutliches Dilemma: Die einzelnen Parteilager haben die Interessen ihrer Zielgruppen aus den Augen verloren. Sie erreichen die Wähler nur unzureichend mit ihren Botschaften. Eine solche Situation ist nicht nur äußerst bedauerlich, sie kann auch zum Pulverfass werden und zwar genau dann, wenn in ihrem Kontext gezündelt wird. So geschehen durch die Aussagen Sarrazins.
Es zeigt sich nämlich, dass das Missverstehen zwischen Politiker und Bürger ein gefährlicher Nährboden für extreme Entwicklungen sein kann. Islamfeindliche Parteien wie pro Deutschland oder pro NRW erfreuen sich bereits überproportional steigender Mitgliederzahlen. Hier sind die politisch Verantwortlichen in der Bringschuld. Die Distanz zu den Bürgern muss verringert werden, man muss offen diskutieren und kommunizieren. So schafft man Vertrauen und ein solides demokratisches Fundament. Dies ist übrigens eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Integrationsprozess.
Wie also soll es nun weiter gehen? Natürlich haben die letzten Tage eine Diskussion über Zuwanderer in Parallelgesellschaften ausgelöst. Aber die verbale Blutgrätsche Sarrazins und die öffentlichen Diskussionen darüber haben vor allem eins gezeigt: Politiker und Bürger scheinen sich ebenfalls in unterschiedlichen Parallelgesellschaften zu bewegen.
Es offenbart sich ein deutliches Dilemma: Die einzelnen Parteilager haben die Interessen ihrer Zielgruppen aus den Augen verloren. Sie erreichen die Wähler nur unzureichend mit ihren Botschaften. Eine solche Situation ist nicht nur äußerst bedauerlich, sie kann auch zum Pulverfass werden und zwar genau dann, wenn in ihrem Kontext gezündelt wird. So geschehen durch die Aussagen Sarrazins.
Es zeigt sich nämlich, dass das Missverstehen zwischen Politiker und Bürger ein gefährlicher Nährboden für extreme Entwicklungen sein kann. Islamfeindliche Parteien wie pro Deutschland oder pro NRW erfreuen sich bereits überproportional steigender Mitgliederzahlen. Hier sind die politisch Verantwortlichen in der Bringschuld. Die Distanz zu den Bürgern muss verringert werden, man muss offen diskutieren und kommunizieren. So schafft man Vertrauen und ein solides demokratisches Fundament. Dies ist übrigens eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Integrationsprozess.

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