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Boykott im Web 2.0
Web 2.0 bedeutet nicht nur Vernetzung von Freunden und Austausch von Status-
meldungen à la Twitter, sondern bringt die Menschen auch zusammen, um gemeinsam für ihre Überzeugungen zu kämpfen.
Ganz aktuell ist dies beim Thema BP und der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko zu beobachten. Bei Facebook haben sich mittlerweile über 684.000 Menschen für einen Boykott von BP und allen verbundenen Unternehmen ausgesprochen. Aber welche Wirkung haben die Boykott-Aufrufe in sozialen Netzwerken wirklich für das Unternehmen?
BP versucht durch einen offenen Dialog im Web 2.0 mit den Menschen in Kontakt zu bleiben und veröffentlicht Fakten und Berichte über Twitter, Facebook (über 37.000 Fans) und YouTube, bindet Bilder über Flickr auf der Facebookseite ein und hat die Kamera vom Leck im Golf von Mexiko für jeden Interessierten geöffnet.
Alle Nutzer der Seiten haben die Möglichkeit auf Meldungen von BP ihr Feedback zu geben und können damit Unmut aber auch Lob und Anregungen zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus hat BP ein Forum geschaffen, um Interessierte direkt zu informieren und Sachverhalte selbst darzustellen, ohne den Weg durch die Medien gehen zu müssen.
Zwar tritt durch diese Aktionen nicht weniger Öl aus dem Leck aus und der Imageschaden von BP ist trotzdem groß. Aber die Menschen fühlen sich ernst genommen und informiert. Der Dialog mit der Web 2.0-Community funktioniert, unabhängig von der politischen Diskussion, und bringt beiden Seiten Vorteile: Informationen für die User und meinungsbildende Unterstützung für BP.
Und er trägt sicherlich auch dazu bei, dass sich der virtuelle Protest zumindest in Deutschland noch nicht im Konsumverhalten niedergeschlagen hat: "Der Unfall im Golf von Mexiko hat keine Auswirkungen auf die Kraftstoffabsätze an den Aral-Tankstellen", sagte ein Deutschland-Sprecher in der vergangenen Woche gegenüber der taz. Die Kommunikation im Netz wird ihren Beitrag dazu geleistet haben.
meldungen à la Twitter, sondern bringt die Menschen auch zusammen, um gemeinsam für ihre Überzeugungen zu kämpfen.
Ganz aktuell ist dies beim Thema BP und der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko zu beobachten. Bei Facebook haben sich mittlerweile über 684.000 Menschen für einen Boykott von BP und allen verbundenen Unternehmen ausgesprochen. Aber welche Wirkung haben die Boykott-Aufrufe in sozialen Netzwerken wirklich für das Unternehmen?
BP versucht durch einen offenen Dialog im Web 2.0 mit den Menschen in Kontakt zu bleiben und veröffentlicht Fakten und Berichte über Twitter, Facebook (über 37.000 Fans) und YouTube, bindet Bilder über Flickr auf der Facebookseite ein und hat die Kamera vom Leck im Golf von Mexiko für jeden Interessierten geöffnet.
Alle Nutzer der Seiten haben die Möglichkeit auf Meldungen von BP ihr Feedback zu geben und können damit Unmut aber auch Lob und Anregungen zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus hat BP ein Forum geschaffen, um Interessierte direkt zu informieren und Sachverhalte selbst darzustellen, ohne den Weg durch die Medien gehen zu müssen.
Zwar tritt durch diese Aktionen nicht weniger Öl aus dem Leck aus und der Imageschaden von BP ist trotzdem groß. Aber die Menschen fühlen sich ernst genommen und informiert. Der Dialog mit der Web 2.0-Community funktioniert, unabhängig von der politischen Diskussion, und bringt beiden Seiten Vorteile: Informationen für die User und meinungsbildende Unterstützung für BP.
Und er trägt sicherlich auch dazu bei, dass sich der virtuelle Protest zumindest in Deutschland noch nicht im Konsumverhalten niedergeschlagen hat: "Der Unfall im Golf von Mexiko hat keine Auswirkungen auf die Kraftstoffabsätze an den Aral-Tankstellen", sagte ein Deutschland-Sprecher in der vergangenen Woche gegenüber der taz. Die Kommunikation im Netz wird ihren Beitrag dazu geleistet haben.

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