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100. Weltfrauentag und die Frage nach der Frauenquote
Man(n) muss kein Frauenversteher sein, um die Debatte zur Frauenquote nachvoll-
ziehen zu können.
Heute, zum 100. Jubiläum des Weltfrauentags, geht es auch in Deutschland wieder um die Frage der Gleichberechtigung der Frauen.
Auch Männer sollten nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Frauentag in sich gehen: "Ich wünsche mir, dass sich an diesem 100. Frauentag auch die Männer aufgefordert fühlen, über sich nachzudenken. Ich bin überzeugt: Sie haben viel zu gewinnen", schreibt Merkel in einem Beitrag für die in Berlin erscheinende "tageszeitung".
Das heutige Ereignis ist auch willkommener Anlass, den politischen Streit um die Frauenquote fortzuführen.
So möchten CDU/CSU einen 30-Prozent-Schlüssel einführen, der als Mindestmarge für Männer und Frauen gleichermaßen gelten soll. SPD und Grüne gehen noch weiter und möchten mindestens 40 Prozent der Sitze in den Aufsichtsräten deutscher Unternehm-
en von Frauen besetzt sehen. Gegenwind gibt es nach wie vor von der FDP, die eine solche Vorgabe als tiefen Eingriff in die private Vertragsfreiheit der Unternehmen sieht.
„Frankreich und Norwegen haben den Unternehmen längst Vorgaben gemacht, die auch funktionieren", so die Befürworter der Quotenregelung.
Fakt ist: Die Chefetagen sind bundesweit immer noch fest in Männerhand. Da helfen auch keine Selbstverpflichtungserklärungen der Privatwirtschaft; ohne Quotenpflicht läuft für Frauen, die in ökonomische Spitzenpositionen (Vorstand, Aufsichtsrat) gehören, sehr wenig bis gar nichts.
Dabei ist bewiesen, dass mehr Frauen als Männer Abitur in Deutschland machen und die Mehrheit der Hochschulabsolventen in unserem Lande Frauen sind.
Unsere eigene Branche hat sich schon bewegt: In der PR-Berufswelt ist die Anzahl von Frauen sehr hoch. Neueren Statistiken zufolge liegt die Frauenquote in der Ausbildung für Öffentlichkeitsarbeit sogar bei über 80%.
Doch die Führungsetagen bleiben, auch in den PR, trotzdem eine Männerdomäne.
Dabei würden auch der Kommunikation von Unternehmen weibliche Führungskräfte mit Sicherheit gut tun. Auch hier sollte sich etwas ändern.
ziehen zu können.
Heute, zum 100. Jubiläum des Weltfrauentags, geht es auch in Deutschland wieder um die Frage der Gleichberechtigung der Frauen.
Auch Männer sollten nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Frauentag in sich gehen: "Ich wünsche mir, dass sich an diesem 100. Frauentag auch die Männer aufgefordert fühlen, über sich nachzudenken. Ich bin überzeugt: Sie haben viel zu gewinnen", schreibt Merkel in einem Beitrag für die in Berlin erscheinende "tageszeitung".
Das heutige Ereignis ist auch willkommener Anlass, den politischen Streit um die Frauenquote fortzuführen.
So möchten CDU/CSU einen 30-Prozent-Schlüssel einführen, der als Mindestmarge für Männer und Frauen gleichermaßen gelten soll. SPD und Grüne gehen noch weiter und möchten mindestens 40 Prozent der Sitze in den Aufsichtsräten deutscher Unternehm-
en von Frauen besetzt sehen. Gegenwind gibt es nach wie vor von der FDP, die eine solche Vorgabe als tiefen Eingriff in die private Vertragsfreiheit der Unternehmen sieht.
„Frankreich und Norwegen haben den Unternehmen längst Vorgaben gemacht, die auch funktionieren", so die Befürworter der Quotenregelung.
Fakt ist: Die Chefetagen sind bundesweit immer noch fest in Männerhand. Da helfen auch keine Selbstverpflichtungserklärungen der Privatwirtschaft; ohne Quotenpflicht läuft für Frauen, die in ökonomische Spitzenpositionen (Vorstand, Aufsichtsrat) gehören, sehr wenig bis gar nichts.
Dabei ist bewiesen, dass mehr Frauen als Männer Abitur in Deutschland machen und die Mehrheit der Hochschulabsolventen in unserem Lande Frauen sind.
Unsere eigene Branche hat sich schon bewegt: In der PR-Berufswelt ist die Anzahl von Frauen sehr hoch. Neueren Statistiken zufolge liegt die Frauenquote in der Ausbildung für Öffentlichkeitsarbeit sogar bei über 80%.
Doch die Führungsetagen bleiben, auch in den PR, trotzdem eine Männerdomäne.
Dabei würden auch der Kommunikation von Unternehmen weibliche Führungskräfte mit Sicherheit gut tun. Auch hier sollte sich etwas ändern.
1 Kommentare
Martina
8. März 2011
8. März 2011
Die Forderung einer Frauenquote in Führungsetagen ist ein Witz solange wie Kinderkriegen bei Frauen eine weitere Karriere verhindert oder zumindest stark bremst.
Wieviele Mitarbeiter in Führungsetagen arbeiten wohl in Teilzeit?
Wieviele Mitarbeiter in Führungsetagen arbeiten wohl in Teilzeit?

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