17. Juni 2015

10 Gedanken zur PR-Agentur der Zukunft

Wie sieht die Zukunft der PR aus? Das diskutierte die Agentur vom Hoff Anfang Juni mit rund 25 Vertretern kleiner PR-Agenturen aus der ganzen Welt in London. Anlass war die 8. Jahrestagung des PR-Netzwerks PR Boutiques International.

 

Klar ist: Digitale Kommunikation und Social Media, „Big Data“, die Annäherung von PR und Marketing, neue Fähigkeiten und Produkte bestimmen unsere Zukunft. Auf den ersten Blick nichts Neues. Doch was bedeutet das nun für unsere Arbeit? Antworten darauf gab unter anderem Gastreferent Arun Sudhaman, Chefredakteur des Holmes Report. Er beschrieb zehn Punkte, die es auf dem Weg zur PR-Agentur der Zukunft zu bedenken gilt. Diese stellen wir hier noch einmal zusammen:

 

1. Interne Hindernisse überwinden: Sind traditionelle Konzepte auch künftig sinnvoll? Sollten wir Fokussierungen auf Industrien, B2B vs. B2C oder Regionen beibehalten oder aufgeben?

 

2. Anders Personal einstellen: Mitarbeiter aus (auf den ersten Blick ) PR-fernen Bereichen können den Erfahrungsschatz der Agentur ungemein bereichern und es erleichtern, auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen.

 

3. Neue Karrierewege: Sollten PRler traditionelle Karrierewege vom Berater zum Manager einschlagen oder sollten erfahrene PR-Berater nicht lieber weiterhin nah am Kunden bleiben?

 

4. Markenjournalist werden: Aus journalistischer Perspektive auf unsere Kunden zugehen. Nur dann können wir gute Geschichten identifizieren, recherchieren, entwickeln und erzählen.

 

5. Big Data: Daten und Zahlen besser analysieren und nutzen.

 

6. Verständnis und Kreativität: Aus den Daten ein tieferes Verständnis für die Einstellungen, Werte und Handlungen der Stakeholder gewinnen und daraus kreative Ideen entwickeln. Kreativität als gezielte Investition in Strategie und Planung sehen, um bessere Maßnahmen zu entwickeln.

 

7. Das menschliche Gehirn verstehen: Wie denken wir, nehmen Informationen auf und treffen Entscheidungen?

 

8. Kanalneutralität: PR ist ein Prozess. Das bedeutet: Geschichten und Ideen über verschiedene Kanäle spielen; über klassische Medienarbeit genauso wie über Social Media, unternehmensinterne Medien, Werbung, eine Roadshow oder eine Dialogveranstaltung.

 

9. Reputationsmanagement: Dafür sorgen, dass Führungskräfte Unternehmenswerte und -kultur vermitteln, Mitarbeiter diese leben und externe Stakeholder sie verstehen und als authentisch empfinden. Denn Unternehmen müssen zuerst eine Reputation erlangen, bevor wir sie kommunizieren können.

 

10. Es zu etwas Bedeutendem machen: Sicherstellen, dass unsere Anstrengungen sich am Ende auch wirtschaftlich für den Kunden auszahlen. PR-Ergebnisse regelmäßig messen.


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vom Hoff Kommunikation Düsseldorf – Strategische Kommunikationsberatung für namhafte Unternehmen und Institutionen.